Enttäuschende Partie
FC Prishtina Bern – FC Coffrane 2:2 (2:1)
Bodenweid - 352 Zuschauende – SR: Luka Stankovic, Vithushan Jeyasegaram, Dragan Mitrovic – 5. Colaci 0:1, 21. Sdiri 1:1, 44. Berisha 2:1, 63. Colaci 2:2 – Gelbe Karte: Sdiri
Prishtina: Tebib; Sdiri (76. Asani), Mrazeku (76. Miani), Spaqi, Wildhaber; Guliani, Barry Balde, Ukoh, Berisha (52. Mackaj); Lekaj (87. Kadriu), Medziti (87. Ceka)
(atm) Déja – vu für den FC Prishtina Bern: Wie schon eine Woche zuvor in Portalban konnte das Team des auf Saisonende scheidenden Cheftrainers Ervin Gashis keine überzeugende Leistung auf den Platz bringen und musste sich so gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner zu Hause teilen.
Bei absolut perfekten äusseren Bedingungen und zahlreich aufmarschierten Zuschauenden war sofort erkennbar, dass die Platzherren gewillt waren, das Zepter in Ihre Hände zu nehmen und der Favoritenrolle gerecht werden zu wollen, freilich richtig gute Torchancen konnten nicht erspielt werden. Im Gegenteil, als die Gäste sich erstmals richtig in gegnerisches Gefilde wagten, schlug ein Weitschuss als Aufsetzer unvermittelt zur Führung der Gäste in die tiefe weite Ecke von Tebib ein. Dass zwischen den beiden Teams eigentlich ein Qualitätsunterschied besteht, zeigte der weitere Verlauf der ersten Hälfte. Nach einem fulminanten Vorstoss Giulianis wurde dieser im Strafraum umgestäbelt, so dass dem Unparteiischen keine Wahl blieb, als auf den ominösen Punkt zu zeigen. Sdiri erwies sich einmal mehr als verlässlicher Schütze und verwandelte gleichermassen sicher wie gekonnt; jedenfalls sah es so aus. Kurz vor der Pause verteidigte Lekaj im gegnerischen Strafraum einen weiten Freistoss Medzitis gekonnt - auch dank seiner beeindruckenden Physis - , legte mit der Brust ab und Berisha verwertete von der Strafraumgrenze gekonnt, wenngleich es Torhüter geben wird, die diesen Ball parieren.
Unverständlicherweise wähnten sich die Platzherren nach dem Pausentee mit dem Vorsprung im Rücken auf der sicheren Seite und versuchten im Verwaltungsmodus den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Das Anstreben einer Vorentscheidung erschien offensichtlich nicht auf dem Taktikplan, so dass die Gäste immer mehr Mut und auch Spielanteile zurückgewinnen konnten. Dennoch ging dem Ausgleich kein zwingender Spielzug voraus, sondern diverse Fehler nach einem gegnerischen Freistoss, der eigentlich ganz leicht hätte befreit werden können. Erst danach versuchten die Spieler Prishtinas den Schalter wieder umzulegen, aber im Gegensatz zu anderen Begegnungen reichte es nicht mehr, das gewünschte Resultat zu erzielen.
Am kommenden Samstag (25. April 26, 17 Uhr, Echallens) geht’s auf nach Echallens. Da die anderen Spitzenteams auch nicht restlos überzeugen, ist Prishtina weiter im Rennen um Plätze in der Aufstiegspoule. Damit das so bleibt, müssen … Punkte gesammelt werden.
Publiziert: 21.04.2026 | FC Prishtina Bern, Armin Thalmann
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