Zum Abschluss einer anstrengenden Woche eine bittere Pille
Meyrin FC - FC Prishtina Bern 3:1 (1:1, 1:1) n. Verl.
Stade des Arbères, Meyrin - 315 Zuschauende - SR: Ian Louis, Daniel Kostadinovic, Ilyas Oezmen – 25. Medziti 0:1, 45+1. Antunes 1:1, 98. Reymond 2:1, 120+2. Gomez 3:1 – Gelb-/rote Karte: F. Bauer, Gelbe Karte: Mazekru, Spaqi, Ukoh
Prishtina: Tebib; Sidri (100. Lauper), Mrazeku, Ukoh (69. Kadriu), Spaqi; Guliani, Barry Balde (80. Ceka), Wildhaber, L. Bauer (80. Asani); Lekaj (69. F. Bauer), Medziti (58. Marques)
(atm) Im dritten Spiel innert sieben Tagen ging den Spielern von Prishtina Bern in der Verlängerung der 2. Runde der Qualifikation für die Hauptrunde buchstäblich der Sprit aus und so endete eine anstrengende Woche mit einer bitteren Pille, trotz einer über weite Teile sehr guten Partie von Seiten der Gäste.
Gegen den Aussenseiter aus der Rhonestadt knüpfte das Team von Trainer Ervin Gashi an die sehr gute Leistung unter der Woche gegen Servette M-21 an und agierte kontrolliert, mit einem klaren Konzept und durchaus schwungvoll nach vorne spielend. So war es keine Überraschung, dass die Berner in Führung gehen konnten, als Medziti einen schönen Angriff gekonnt abschloss. Die knappe Führung war aber bei weitem kein gerechter Lohn für die offensiven Bemühungen der Berner. Sie trafen zweimal (Lekaj, L. Bauer) die Latte, hatten weitere gute Möglichkeiten und hätten nach einem rüden Einsteigen gegen Giuliani eigentlich einen Penalty zugute gehabt, leider aber sah es der (an sich) Unparteiische als einer der wenigen auf dem Feld nicht so. So wirkte der Ausgleich Meyrins unmittelbar vor dem Pausenpfiff wie ein Nackenschlag, denn so spiegelte sich die klare Überlegenheit und die sehr gute Leistung des Teams bei Halbzeit nicht im Resultat wider.
Nach der Pausenstärkung änderte sich die Physiognomie des Spiels deutlich. Während Prishtina die Pace nicht mehr so hochhalten konnte, wechselten die Platzherren einige wirkungsvoll agierende frische Kräfte ein, so dass sich die Spielanteile zu drehen begannen. Man musste es befürchten, dass die Gäste mit fortschreitender Spieldauer immer mehr in Nachteil geraten würden. Dennoch retteten sie sich in die Verlängerung, gerieten aber da schon bald in Rückstand, gaben sich dennoch nicht geschlagen und versuchten alles. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff hatte dann tatsächlich Ceka eine Riesenchance zum Ausgleich, konnte sie aber nicht nutzen. Im Gegenzug fiel die Entscheidung.
Am kommenden Samstag (21. März 26, 17 Uhr, St-Prex) wartet die nächste schwierige Aufgabe am Genfersee gegen den unmittelbar hinter Prishtina klassierten FC Amical Saint-Prex. Mit einem positiven Resultat kann sich Prishtina in der Spitzengruppe behaupten und weiter in der ultraspannenden Ausmachung um die Aufstiegsrundenplätze mitmischen.
Publiziert: 18.03.2026 | FC Prishtina Bern, Armin Thalmann
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