Enttäuschung zum Abschluss der Vorrunde
Stade Payerne - FC Prishtina 2:1 (1:0)
Stade Municipale - 289 Zuschauende – SR: Marc Mischler, José Antonio Pereira, Kevin Berli – 3. Bueche 1:0, 84. Martinho Texeira 2:0, 88. Mazreku 2:1 – gelbe Karte: Murina, F. Bauer
Prishtina: Martinovic; Asani (62. Rhodes), Shukolli (62. Keenan); Mazreku, Wildhaber (70. Ceka); Lauper (21. F. Bauer), Murina, Ukoh, Hoda (46. Nushi), L. Bauer; Lekaj
(atm) Zum Abschluss der Vorrunde enttäuschte Prishtina für einmal den zahlreich angereisten Anhang und bezog eine verdiente Niederlage gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner. Die zahlreichen Absenzen von gestandenen Stammspielern - mit unterschiedlicher Begründung - wirkten sich offensichtlich negativ auf die Teamleistung aus und konnte nicht kompensiert werden.
Das unebene Terrain bot den Akteuren eine ungewohnte Unterlage, insbesondere der Kunstarsen-gewöhnten Gästen. So konnte erklärt werden weshalb schon unmittelbar nach dem Kickoff ungenügend abgewehrt und der Führungstreffer der Platzherren mittels platziertem Schuss Tatsache wurde. Danach bemühte sich Prishtina um vermehrten Ballbesitz und Kontrolle des Spiels, was aber mehr schlecht als recht gelang. Zu oft wurde man den Eindruck nicht los, dass von Allem etwas fehlt: Die Präzision in der Ballbehandlung, die notwendige Konzentration, der unbedingte Wille zur Kampfbereitschaft, ohne Anspruch auf Vollständigkeit in der Aufzählung. Es entwickelte sich ein Spiel auf deutlich unterdurchschnittlichem Spielniveau, das vielleicht auch die Müdigkeit der Akteure wiederspiegelte.
Auch die Pausenansprache der beiden Trainer bewirkte nicht viel, allerdings mehr zum Leidwesen der auf Basis der Tabelle doch leicht favorisierten Berner. So plätscherte das Spiel so dahin bis zur scheinbaren Entscheidung kurz vor Schluss. Unmittelbar danach kamen die Gäste nochmals auf eine Länge heran, als Mazreku unmittelbar vor der Torlinie eine Absatzkickvorlage von Lekaj über die ominöse Linie bugsierte. Die nun anschliessenden stürmischen Versuche fruchteten leider nichts mehr, so dass man von Seiten Prishtinas wohl leicht enttäuscht die Heimreise antreten musste.
Nach Abschluss der Vorrunde rangiert das Team von Ervin Gashi auf dem dritten Tabellenplatz und könnte damit im kommenden Frühsommer wieder die Aufstiegsspiele bestreiten. Nach zuletzt zwei Niederlagen bleibt der schale Nachgeschmack, dass noch mehr drinnen gelegen wäre, u.a. auch deshalb, weil die Konkurrenz nicht übermächtig zu sein scheint. Nach der Pause über Weihnachten und Neujahr kann mit frischer Energie angegriffen werden, um die weiterhin möglichen Saisonziele zu erreichen.
Publiziert: 24.11.2025 | FC Prishtina Bern, Armin Thalmann
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